Studienarbeit STUD-1579

Bibliograph.
Daten
Fasolt, Johannes: Optimierung und Erweiterung einer Klassenbibliothek zur Verarbeitung von Zeit- und Datumswerten.
Universität Stuttgart, Fakultät Informatik, Studienarbeit Nr. 1579 (1997).
86 Seiten, deutsch.
CR-Klassif.D.1.5 (Object-oriented Programming)
D.2.2 (Software Engineering Tools and Techniques)
D.2.7 (Software Engineering Distribution and Maintenance)
J.6 (Computer-Aided Engineering)
KeywordsZeit; Datum; Feiertage; Formatieren; Kalender; EIFFEL
Kurzfassung

Die Studienarbeit befaßt sich mit der Optimierung und Erweiterung einer in EIFFEL realisierten Klassenbibliothek zur Verarbeitung von Zeit- und Datumswerten. Folgende Teilaufgaben mußten bearbeitet werden: - Optimierung der Speicherdarstellung von Zeit- und Datumswerten - automatische Berechnung von Feiertagen - Erweiterung der Arbeitszeitarithmetik - Entwicklung eines flexiblen Konzepts zur Ein- und Ausgabe formatierter Zeit- und Datumswerte Neben der Verbesserung der Effizienz und der Erweiterung der Funktionalität war die Verallgemeinerung der Anwendungsmöglichkeiten Ziel der Arbeit. Ausgehend von einer grundlegenden Analyse des Gebiets der Zeitarithmetik wurde ein überarbeiteter Entwurf der Basismechanismen angefertigt. Die bestehende Dreiteilung in Zeitpunkte, Zeitdauern und Zeitintervalle wurde im wesentlichen übernommen. Die automatische Berechnung von Feiertagen macht vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung eine Vergleichbarkeit von Datumsangaben verschiedener Kalendersysteme notwendig. Deswegen wurde das allgemeine Konzept des Kalenders, der den fortlaufenden Strom von Julianischen Tagen (nach Scaliger) nach astronomischen Beobachtungen einteilt, abgebildet. Um der örtlich begrenzten Gültigkeit von Feiertagen gerecht zu werden, geschieht die Verwaltung von Feiertagen in einzelnen Mengen, die mit der Vereinigungsoperation zusammengefaßt werden können, um ein Kalendarium zu erzeugen. Für die flexible Berechnung von Arbeitszeit wurde das Konzept des abstrakten Arbeitszeitmodells entwickelt. Die Konkretisierung in einem speziellen Modell beschreibt den verwendeten Algorithmus für bestimmte Abfolgen von Arbeitszeiten und berechnet diese für einen gewünschten Zeitraum. Die Formatierung von Zeit- und Datumswerten beruht auf der Konstruktion von sogenannten Scannern, die als Listen von primitiven syntaktischen Objekten (Terminalen) realisiert sind. Bei einem Umwandlungsvorgang einer Zeichenketten in die interne Repräsentation prüfen alle Scanner eines Objekts nacheinander die Zeichenkette, bis diese als gültige Eingabe erkannt wurde. Das Objekt setzt im Erfolgsfall seine Daten entsprechend, andernfalls wird die Eingabe zurückgewiesen.

Volltext und
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Abteilung(en)Universität Stuttgart, Institut für Parallele und Verteilte Höchstleistungsrechner, Integrierter Systementwurf
Eingabedatum2. Januar 1997
   Publ. Informatik